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Egon Schiele Wandbilder auf Leinwand & KunstdruckeHier finden Sie exklusive Egon Schiele Bilder, individuell in Ihrem Wunschformat auf echte Künstler-Leinwand oder auf hochwertiges Fotopapier gedruckt. Bringen Sie Ihre Räume zum Leuchten mit einem echten Egon Schiele Wandbild von Art-Trade. Bilder aus der Galerie Künstler : Egon Schiele |
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Dieses Ereignis prägte Schieles Kunst. Nachdem seine künstlerische Begabung bereits in seiner Schulzeit von seinem Kunstlehrer entdeckt wurde, unterstützte selbiger Schieles Aufnahme an der Wiener Akademie der bildenden Künste. 1906 wurde er im Alter von 16 Jahren aufgenommen. Dort lernte Schiele in der Klasse bei Professor Christian Griepenkerl. Zum Anfang sehr angetan, war er doch bald unzufrieden mit dem statischen Akademiealltag. Er brach nach zwei Jahren die Akademie ab und gründete mit einigen Studienkollegen die Wiener Neukunstgruppe. 1907 traf Schiele zum ersten Mal Gustav Klimt. Er bezog zur gleichen Zeit sein erstes eigenes Atelier in der Wiener Leopoldstadt und beteiligte sich ein Jahr später erstmalig an einer öffentlichen Vernissage im Kaisersaal des Stifts Klosterneuburg. Seine Werke orientierten sich sehr an Gustav Klimts Stil und kamen beim Publikum gut an. Neben Künstlern wie Gustav Klimt und Oskar Kokoschka bekam Schiele auch vom zeitgenössischen Kunstkritiker Arthur Roessler eine positive Resonanz. Durch Roesslers gute Kontakte in der Szene lernte Schiele die Kunstfreunde Carl Reininghaus und Oskar Reichel kennen. Diese unterstützten ihn fortan. Durch den Einfluss Max Oppenheims distanzierte sich Schiele vom dekorativen Jugendstil in Richtung Expressionismus. Zusammen mit Wally Neuzil, sein wohl berühmtestes Modell, zog er von Wien nach Krumau. Hier startete für Schiele eine Blütezeit der Produktivität. Gemeinsam mit seiner "wilden Ehefrau" zog er nach Neulengbach, u.a. da sein Lebensstil von der Bevölkerung stark kritisiert wurde. Nachdem er wegen mutmaßlichen sexuellen Übergriffen an Minderjährigen in Untersuchungshaft kam, wurde dieser Vorwurf aber zurückgenommen. Der Tatbestand der „Verbreitung unsittlicher Zeichnungen“ ließ ihn aber 24 Tage im Gefängnis verbringen. 1912 zog er wieder nach Wien zurück. Schieles nach wie vor gönnerhafte und väterliche Freund Gustav Klimt unterstützte ihn weiterhin, obwohl Schiele sein schlechter Ruf mittlerweile nach Wien gefolgt war. So wurde er trotzdem in der Kunstszene Österreichs wieder erfolgreich. Es wurde sogar die 49. Ausstellung der Wiener Secession der Kunst Egon Schieles gewidmet. 1918 jedoch überzog eine verheerende Grippewelle (Spanische Grippe) die österreichische Hauptstadt. Egon Schiele wurde angesteckt und erlag, erst 28 Jahre alt, am 31. Oktober 1918 in Wien-Hietzing dieser Krankheit. Egon Schiele - Schlagwörter:
Egon Schiele Wiener Moderne Österreichischer Maler Gemälde Zeichnungen Malerei Expressionismus
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